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Immobilien-Ankauf: Was darf das Objekt kosten?

Vom Ertrag rückwärts gerechnet: Höchstgebot bei Ihrer Zielrendite, alle Kaufnebenkosten, Kapitaldienstdeckung und Eigenkapitalrendite über die Haltedauer.

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Das Objekt

Kaufpreis & Nebenkosten
Ertrag
Finanzierung
Ziel & Haltedauer
Höchstgebot bei Ihrer Zielrendite
–

Gesamtinvestition–
Nettoanfangsrendite–
Kaufpreisfaktor–
Eigenkapitalbedarf–
Kapitaldienstdeckung (DSCR)–
Cashflow nach Kapitaldienst–
Eigenkapitalrendite p. a. (IRR)–
Vermögenszuwachs–

Eigenkapital im Objekt über die Haltedauer

Eigenkapital (Wert − Restschuld)Restschuld

Gesamtinvestition im Überblick

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Vom Ankauf in den Bestand: Vermanto rechnet weiter.

Nach dem Kauf übernimmt Vermanto Miete und Kosten aus den Kontobewegungen, Darlehen mit Zinsbindung und Beleihung, Rendite je Objekt und Gesellschaft – für das ganze Portfolio in mehreren Gesellschaften.

Was darf eine Immobilie im Ankauf kosten?

Professionelle Bestandshalter rechnen vom Ertrag rückwärts: Welche Nettoanfangsrendite muss das Objekt mindestens bringen – und welcher Kaufpreis ergibt sich daraus nach allen Nebenkosten? Der Angebotspreis im Exposé ist dafür nur der Ausgangspunkt.

Nettoanfangsrendite

Der Reinertrag im ersten Jahr – Nettokaltmiete abzüglich Bewirtschaftungskosten und Mietausfallwagnis – geteilt durch die Gesamtinvestition aus Kaufpreis, Grunderwerbsteuer, Notar, Makler, Prüfung und Sofortinvestitionen.

Nettoanfangsrendite = Reinertrag ÷ Gesamtinvestition × 100

Höchstgebot

Umgekehrt gerechnet: Bei welchem Kaufpreis erreicht das Objekt genau Ihre Zielrendite? Die prozentualen Nebenkosten wachsen mit dem Kaufpreis, die festen Kosten nicht.

Höchstgebot = (Reinertrag ÷ Zielrendite − feste Kosten) ÷ (1 + Nebenkostenquote)

Kapitaldienstdeckung (DSCR)

Banken prüfen, ob der Reinertrag Zins und Tilgung trägt. Ein DSCR von 1,2 bedeutet: Der Reinertrag deckt den Kapitaldienst mit 20 % Puffer. Werte unter 1,0 heißen, dass Eigenkapital nachgeschossen werden muss.

DSCR = Reinertrag ÷ (Zins + Tilgung pro Jahr)

Eigenkapitalrendite (IRR)

Die Rendite auf Ihr eingesetztes Eigenkapital über die ganze Haltedauer: laufende Cashflows nach Kapitaldienst und am Ende der Wert abzüglich Restschuld – mit Miet- und Wertsteigerung, vor Steuern.

Häufige Fragen

Welche Nettoanfangsrendite ist im Ankauf üblich?

Das hängt stark von Lage und Objektart ab: Wohnen in A-Städten liegt oft bei 3–4 %, in B- und C-Lagen eher bei 4,5–6 %, Gewerbe meist darüber. Entscheidend ist der Abstand zum Finanzierungszins – liegt die Nettoanfangsrendite darunter, trägt sich das Objekt nur mit viel Eigenkapital.

Welche Kaufnebenkosten fallen an?

Grunderwerbsteuer nach Bundesland (3,5 bis 6,5 %), Notar und Grundbuch (rund 1,5–2 %), gegebenenfalls Makler sowie Kosten für Gutachten, technische und rechtliche Prüfung. Bei Share Deals gelten andere Regeln – hier rechnet der Rechner mit einem klassischen Kauf (Asset Deal).

Welcher DSCR reicht der Bank?

Viele Banken erwarten bei Wohnimmobilien einen Kapitaldienstdeckungsgrad von mindestens 1,1 bis 1,2, bei Gewerbe eher 1,25 bis 1,4. Liegt er darunter, verlangen sie mehr Eigenkapital oder eine höhere Tilgungsaussetzung.

Sind die Grunderwerbsteuersätze aktuell?

Die Sätze entsprechen dem Stand 2025/2026. Länder ändern sie gelegentlich – prüfen Sie den Satz vor einer Entscheidung bitte beim zuständigen Finanzamt oder Notar.

Alle Berechnungen sind vereinfachte Modellrechnungen ohne Gewähr, ohne Steuern und ohne individuelle Beratung. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser – es wird nichts gespeichert oder übertragen.

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